Ein Lehrstück über Geld, Kredit und Macht im Europa des Euro

Der politische Kampf um die „Rettung Griechenlands“

Wer

  • sich als deutscher Steuerzahler fühlt, dem die Griechen auf der Tasche liegen, und über ‚Griechen-Raffkes‘ echauffiert,
  • ‚unseren‘ Euro vor hellenischer Misswirtschaft retten möchte,
  • die einschneidenden Reformen vermisst, die Griechenland ‚uns‘ schuldet;

wer

  • meint, dass stattdessen Hilfe für das griechische Volk und seine Regierung nottut und möglich sein müsste,
  • sich um Alternativen der Rettung Griechenlands und um die Verantwortung deutscher Politik sorgt,
  • die rigiden Spardiktate für einfach verfehlt und kontraproduktiv hält,
  • für Schuldenschnitt und mehr Kredit für den griechischen Staat als Weg der Besserung plädiert;

wer

  • in der Euro-Krise Chancen für ein endlich solidarisches Europa der Völker entdeckt,
  • in den Notstrategien der griechischen Bevölkerung den Keim einer neuen sozialistischen Lebensform ausmacht,

der kommt bei der Veranstaltung garantiert nicht auf seine Kosten – allenfalls in den Genuss einer Kritik seiner Urteile und Vorstellungen.

Nützlich können Vortrag und Diskussion mit einem Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt dagegen für alle sein, die

  • sich für die politische Ökonomie der griechischen Katastrophe interessieren,
  • die Krise des Euro und der EU nicht bedauern, sondern sich erklären wollen,
  • vom wirklichen Zusammenhang zwischen Eurokredit, Krise und Krisenkonkurrenz der Euro-Staaten und Verarmung mehr wissen wollen, als Draghi, Schäuble und AfD darüber erzählen.

Dienstag, 28.04.2015, 19:00 Uhr
Universität Bielefeld, T2-213