Die Menschenrechte – Was sie sind und was sie wert sind

Die Menschenrechte haben einen guten Ruf.

Elend und jede Menge staatlicher Gräueltaten auf dem Globus halten viele, die mit diesen Verhältnissen nicht einverstanden sind, für einen Verstoß gegen die Menschenrechte. Sie beklagen Kinderarbeit, Unterdrückung von Protest und die üble Behandlung ethnischer Minderheiten und glauben, in den Menschenrechten, auf die sich alle UN-Mitgliedsstaaten verständigt haben, einen regelrechten Hebel für ihre Anklagen in der Hand zu haben. Mit dem Verweis auf die universelle Gültigkeit der Menschenrechte ermahnen sie Regierungen weltöffentlich – in der Hoffnung, dass diese sich irgendwie besinnen.

Das ist ein zumindest erstaunlicher Gedanke. Denn diese Welt mit ihren Schönheiten ist maßgeblich von eben den Staaten eingerichtet und geordnet worden, die die Menschenrechte erfunden haben und sich viel auf ihre Geltung und Verbreitung zugute halten. Diese Staaten haben sich auch die Vereinten Nationen geschaffen und bestimmen deren Politik. Und nicht zuletzt führen sie inzwischen auch Kriege im Namen ihrer Menschenrechte – ohne dass Bombenhagel und Kriegsopfer dem guten Ruf dieser Rechte geschadet hätten.

Wir wollen darüber diskutieren,

  • was die hoch gelobten Menschenrechte eigentlich sind,
  • ob sie als Schutzrechte gegenüber Staaten taugen und
  • welche Rolle sie in der Auseinandersetzung zwischen Staaten spielen.

Dienstag, 18.11.2008, 19:00 Uhr
Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstr. 16, Bielefeld (Stadtplan)


2 Antworten auf “Die Menschenrechte – Was sie sind und was sie wert sind”


  1. 1 contradictio.de » Veranstaltungen » 18.11.08 - Bielefeld: Menschenrechte Pingback am 14. November 2008 um 14:52 Uhr
  2. 2 Termine « Reich und Schön Pingback am 16. November 2008 um 1:03 Uhr
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