‚Linksruck‘ in Lateinamerika

Venezuelas Aufstand im Hinterhof der USA

In Lateinamerika, also ausgerechnet in der ‚ureigenen Hemisphäre‘ Washingtons, lehnt sich in einem wichtigen Öl-Land, das ausgerechnet vorrangig die USA beliefert, eine Regierung mit breiter Unterstützung des Volkes gegen die Vorherrschaft von US-Kapital und US-Politik auf. Von Washington bekämpft, von den hiesigen Medien verurteilt, wird Venezuelas Präsident mit seiner Politik von Globalisierungsgegnern und anderen Linken als neuer Hoffnungsträger für deren Beteuerung gefeiert, daß „eine andere Welt möglich“ ist.

Fragt sich:

Was macht Chávez in Venezuela, daß er bei den einen so verhaßt, bei den anderen so beliebt ist?

Diskussionstermin
Mittwoch, 11. Juli 2007, 20.00 Uhr
Bürgerwache am Siegfriedplatz (Raum 07), Rolandstr. 16, Bielefeld (Stadtplan)


1 Antwort auf “‚Linksruck‘ in Lateinamerika”


  1. 1 Neoprene 10. Juni 2007 um 15:34 Uhr

    Man müßte mittlerweile aber auch fragen, ob er zu recht bei so vielen beliebt ist, oder genauer, ob die Fans des Chavismus sich oder auch nur den Armen Venezuelas wirklich einen Gefallen tun, wenn sie denen und dem Rest der Welt die recht uneingeschränkte Solidarität oder genauer noch das politische Eundinverständnis mit dem empfehlen. (so der unsägliche Spruch vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ von z.B. Prof. Dieterich)

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