„Sollen wir Deutsche die Erde alleine retten?“ (Bild-Zeitung)

Der Klimawandel
Produkt des globalisierten Kapitalismus und Streitobjekt der Staaten, die ihn organisieren

- Die Wissenschaft berichtet: Die Erderwärmung durch Treibhausgase ist meßbar, die Folgen wie Dürre und Überschwemmung katastrophal.

- Die Öffentlichkeit ist sich einig: Ursache ist nicht das weltumspannende kapitalistische Wachstum, das seit Jahrzehnten die Atmosphäre als kostenlose Müllkippe nutzt, sondern der Mensch.

- Die Staaten bilanzieren die nationalen Folgen: Diesmal nicht der Mensch, das Geschäft ist das prominenteste Opfer der Klimafolgen. 330 Mrd. € Verlust bis 2050 allein in Deutschland.

- Die Staatenkonkurrenz tobt: Wer kann anderen Nationen die Kosten für einen Klimaschutz aufbürden, der die eigene Konkurrenzposition am Weltmarkt nicht schmälern, sondern fördern soll? Deutsche Exportschlager wie Windräder und Solarzellen werden schon in Stellung gebracht.

Während der Mensch, angeleitet durch Talkshows und Printmedien, mittlerweile für jede Flug- oder Autoreise ein Bäumchen pflanzt oder sein schlechtes Gewissen mit einer Spende zur Aufforstung beruhigt, arbeiten die maßgeblichen Verursacher der CO2-Produktion an einem weniger ökologischen Projekt. Die fossilen Energieträger sind nicht nur endlich, sondern durch den weltweiten Antiterrorkrieg der USA endgültig unsicher geworden. Eine weltkrisenfeste Energiebasis der Nation muß her, natürlich im Namen des weltweiten Klimawandels und der betroffenen Menschheit.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Rolf Röhrig (Redaktion Gegenstandpunkt)
Donnerstag, 24. Mai 2007, 19:00 Uhr
Universität Bielefeld, Hörsaal 16 (Stadtplan, Raumplan)


1 Antwort auf “„Sollen wir Deutsche die Erde alleine retten?“ (Bild-Zeitung)”


  1. 1 karlheinz 17. Mai 2007 um 1:11 Uhr

    ich würde das datum aus der überschrift nehmen, denn das verwirrt weil man es zunächst für das veranstaltungsdatum hält

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